Vom Gefühl zur Bewegung
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Physiopraktik  ÖPA  278687

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Informationen 
für Tierärzte

PhysioPraktik®er sind zwar tierärztlich geschulte und geprüfte Tierphysiotherapeuten aber behandeln, therapieren und diagnostizieren nicht. Sie arbeiten ausschliesslich an gesunden Strukturen und Systemen. Bei Anzeichen von Verletzungen oder Kranheit beim Tier wird an den Tierarzt verwiesen. Physiopraktik ist keine Heilmethode sondern ein Angebot aus dem Bereich der Tiergesundheitspflege.

Physiopraktiker arbeiten mit manuellen Techniken, Hilfsgeräten und Bewegungstrainings.

Ziel ist es mit
entspannen und trainieren von Muskeln und Psyche
der Erhaltung/Verbesserung der Muskulatur und Mobilität
umtrainieren von Bewegungsmustern
der Steigerung des Leistungswillens
verbessern der Leistungsfähigkeit
und Beratung des Besitzers bezüglich Trainingspläne, Haltung und Fütterung
die Gesundheit zu erhalten und zu verbessern sowie die Leistung im Sport zu erhöhen.  

PhysioPraktik®er  als Hilfesteller in der tierärztlichen Behandlung.

Unter Anweisung und Aufsicht des behandelnden Tierarztes übernehmen wir gerne die fachmännische Bewegung und/oder psychische Beschäftigung des Tieres. Speziell bei Tieren welche sich aufgrund von Verletzungen/Krankheiten nur „kontrolliert“ bewegen sollten ist der Physiopraktiker eine kompetente Hilfsperson. Aber auch um korrekte Bewegungsmuster oder Muskulatur während eines Regenerations-prozesses zu ehalten und Schonhaltungen entgegenzuwirken ist der Physiopraktiker der Spezialist.

zB
Pferde mit krankheitsbedingter „Boxenhaft“ können auch in der Box geistig beschäftigt werden und man kann dem Muskelabbau entgegengewirken. Mit Massagen, Anregung des Nervensystems, korrektes Durchbewegen der Gelenke und amplimodularer Stimulation wird die Mobilität erhalten. Unkontrollierten „Energieausbrüchen“ wird entgegengewirkt.

Pferde und Hunde zeigen oft nach Verletzungen ein falsches Bewegungsmuster aufgrund von einprogrammierten Schonhaltungen. Mit manuellen Techniken und speziellen Bewegungstrainings können diese Bewegungsmuster umtrainiert werden.
Erlass Bundesministerium
BMG-74120/0005-II/B/10a/2014 vom 07.03.2014           - AUSZUG -


Einbeziehung von Hilfspersonen in die tierärztliche Behandlung

Erlass vom  Bundesministerium für Gesundheit:
Zahl: BMG-74120/0005-II/B/10a/2014 vom 07.03.2014

Aus gegebenem Anlass gestattet sich das Bundesministerium für Gesundheit auf
Folgendes hinzuweisen:

Gemäß § 24 Tierärztegesetz haben Tierärzte/Tierärztinnen ihren tierärztlichen Beruf persönlich und unmittelbar, allenfalls in Zusammenarbeit mit anderen Tierärzten/Tierärztinnen ausüben. Gemäß Abs. 2 leg. cit. darf er/sie dabeiHilfspersonen zur Mithilfe heranziehen, wenn diese nach seinen genauen Anordnungen sowie unter seiner ständigen Aufsicht und Anleitung handeln. Der Zweck der Anleitungs- und Überwachungspflicht ist, die behandelten Tiere, den Patientenbesitzer und die Volksgesundheit vor Schäden zu bewahren, die durch unsachgemäßes Handeln verursacht werden können. Daher darf eine eigenständige Heilbehandlung nur durch Tierärzte/Tierärztinnen erfolgen; andere Personen, auch solche die eventuell eine fundierte Ausbildung erfahren haben, können nur als Hilfspersonen zur Mithilfe (§ 24 Abs. 2 leg.cit.) bei der Behandlung herangezogen werden; eine bloße Überweisung zur Behandlung an solche Personen ist dagegen nicht statthaft.

Aus diesen Ausführungen ergibt sich, dass auch innerhalb des Bereiches der tierärztlichen Vorbehaltstätigkeiten eine Heranziehung von Hilfspersonen nach den Regeln der tierärztlichen Kunst zulässig ist; die Heranziehung von Hilfspersonen gemäß § 24 Tierärztegesetz innerhalb des tierärztlichen Verantwortungsbereiches erfolgt, sodass die Tätigkeit der Hilfsperson dem Tierarzt/der Tierärztin haftungsrechtlich zuzurechnen ist; die Frage, was unter Hilfspersonen zu verstehen ist und welche Tätigkeiten sie verrichten dürfen, vom Tierärztegesetz nicht näher geregelt ist und daher auch nicht pauschal beantwortet, sondern nur im Einzelfall beurteilt werden kann; sich die Hilfspersonen an die Anordnungen des Tierarztes/der Tierärztin zu halten haben und sie unter deren ständiger Aufsicht stehen; der Begriff „ständige Aufsicht“ im Tierärztegesetz nicht näher definiert ist und daher die Kontinuität und räumliche Nahebeziehung der Aufsichtsausübung sich nach den Regeln der tierärztlichen Kunst richtet, d.h. den Umständen des Einzelfalles (Gefahrenpotential, Kenntnisstand und Zuverlässigkeit der Hilfsperson etc.) angepasst werden muss. Ständige Aufsicht bedeutet nicht, dass der Tierarzt/die Tierärztin permanent körperlich anwesend oder räumlich nahe sein muss bzw. in jedem Fall jederzeit in der Lage sein muss, unmittelbar physisch einzugreifen. Die erforderliche Intensität der Aufsicht kann nicht pauschal festgelegt werden, sondern ist differenziert nach Art der
Tätigkeit sowie Ausbildung, Erfahrung und Zuverlässigkeit der Hilfsperson zu beurteilen. Wenn Personen im Rahmen von freien Gewerben (Tierenergetik, Tiermassage) Tätigkeiten an Tieren anbieten, so geht das Bundesministerium für Gesundheit davon aus, dass diese Personen Tierbesitzerinnen/Tierbesitzer, welche ihre Dienstleistung in Anspruch nehmen wollen, bereits beim Verdacht einer Erkrankung der ihnen vorgestellten Tiere an Tierärztinnen/Tierärzte verweisen. In der Folge können diese Personen dann nach tierärztlicher Untersuchung und Therapieanordnung aber zur Mithilfe herangezogen werden.